CURRENT

"100 Himmel" 

 Projektarbeit zu hundert Jahre Burgenland.

Website Cselley Mühle

"21. SYMPOSIUM 2021" 

 Auch 2021 zur Sommerzeit treffen sich Künstler aus alles Welt in der Cselley Mühle.

Website eu-art-network

kunstaktion der kg talstation

DIE ZEIT-LOSE KÜNSTLERGRUPPE AUS DEM BURGENLAND 

Website "KG TALSTATION"

Virtuelle Ausstellung " The Bridge "

Ein Projekt der Faculty of fine arts, Aswara, Kuala Lumpur, MYS.

Website "The Bridge"

ARTWORK

DIRECTION ONE
DIRECTION TWO
DIRECTION THREE
DIRECTION FOUR
DIRECTION FIVE
DIRECTION SIX
DIRECTION SEVEN
DIRECTION EIGHT
DIRECTION NINE
DIRECTION TEN
DIRECTION ELEVEN

VITA

1959

Geboren 18.08.1959 in Eisenstadt, lebt und arbeitet in Neufeld/L.

1974-1979

Ausbildung von 1974-1979 an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt/Wien, Fach Graphik und Design mit Meisterklasse.

1981

Beginn der Lehrtätigkeit am BG/BRG Eisenstadt, währenddessen Gaststudium bei Prof. Weibel an der Hochschule für Angewandte Kunst/Wien.

1986-1994

selbständige Werbegraphikerin.

2004

Rückkehr zur freien Kunst.

2015

Förderpreis für bildende Kunst, Burgenland

2017

Präsidentin des eu-art-network

2019-2021

Mitglied bei der KG TALSTATION

EXHIBITIONS & WORKS

2021

"Anderlei" Galerie HOSPITIOUM XVII DOMUS ARTIUM, Rust, AUT.

2020

"KUNST HILFT, Aktion gegen Armut" Galerie AMART, Wien, AUT.

"Ich... wir...& die Anderen ...oder der Nationalismus als eine weltumspannende Engstirnigkeit"
20. Kunstsymposium eu-art-network- Initiative für zeitgenössische Kunst, Cselley Mühle, Oslip, AUT.

"Sommer Ausstellung Galerie Trudica Domnanvich, Großwarasdorf, AUT.

"The Bridge", e-book art projekt, Fakulty of fine arts, Aswara, Kuala Lumpur, MYS.

"Shutdown? - Mit der Kunst aus der Isolation", OHO, Offenes Haus Oberwart, AUT.

"21. Kolonija Iveta Šubica-Spletna izdaja" Workshop Združenja Umetnikov in Škofja Loka, SLO.

2019

"Another Brick in the Wall" KG talstation- die zeit-lose Künstlergruppe Bgld, Achazium Forchtenstein, AUT.

"Ich bin nicht, was ich bin... oder der Mensch als Opfer seiner Identität"
19. Kunstsymposium eu-art-network- Initiative für zeitgenössische Kunst, Cselley Mühle, Oslip, AUT und Novi Sad, SRB.

"KG talstation plus" Atelierhaus KG talstation- Die zeit-lose Künstlergruppe Bgld, Trausdorf, AUT.

2018

"just a little bit...respect" - Wovor haben wir noch Respekt? 18. Kunstsymposium eu-art-network- Initiative für zeitgenössische Kunst, Cselley Mühle, Oslip, AUT.

Einzelausstellung "Frei verzweigt", Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf, AUT.

Workshop und Ausstellung beim "5th Bisanthe International Plastic Art Workshop" in Tekirdag, TUR.

2017

"Frühlingsduft und Herbstpracht" Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, AUT.

"Das Gelb & das Grün" Galerie art Kapella, Schkeuditz, BRD.

"Fürchtet euch nicht..-Wir haben nichts zu verlieren außer unsere Angst"
17. Kunstsymposium eu-art-network- Initiative für zeitgenössische Kunst, Cselley Mühle, Oslip, AUT.

""bittersüß" Einzelausstellung im OHO - Offenes Haus Oberwart, AUT.

"Blaues Gold" -Wasser in der Kunst, Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, AUT.

2016

Einzelausstellung "Daham", KUZ Neufeld/L, AUT.

"Das Beste an der Welt ist die Vielfalt", Projektraum, Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, AUT.

2015

Einzelausstellung, Schneiderei, Leithaprodersdorf, AUT.

2014-2017

Dauerausstellung "Kardinal Gula & die anderen 6, Kirche St. Salvator, Wien, AUT.

2013

"re-culture 2" Internationales Visual Festival, Patras, GR

2012

"LIDLOS LIDLESS", virtuelle Galerie von Anne-Katrin Altwein

"Fünf von Sieben", Tapetenwerk, Leipzig,BRD

"Lebenslust", Kunst im Öffentlichen Raum, Handelsakademie Eisenstadt, AUT.

"Gegen den Strich",Galerie Kunstreich, Bad Tatzmannsdorf, AUT.

"FAcES", Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, AUT.

2011

"Weihnachtsausstellung" Infeld, Haus der Kultur, Halbturn, AUT.

"Dreaming Europe - Real Europe" Forum Kunst und Architektur, Essen, BRD.

"Geld - Macht - Gier"
11. Kunstsymposium eu-art-network- Initiative für zeitgenössische Kunst, Cselley Mühle, Oslip, AUT.

"Isa und Etelka", Literaturhaus Mattersburg, AUT.

2009

"Lust", Lange Nacht der Museen Orangerie, Eisenstadt, AUT.

2008

"Da Krampal & da Nikolo" Vinarte, St.Margarethen, AUT.

"Lücke im Käfig" Im Esterhazy, Eisenstadt, AUT.

2007

"Frauen-Macht-Erotik" X-Art Festival, Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, AUT.

2005

"Akte", KUZ Neufeld/L, AUT.

1981

Cselleymühle Oslip, AUT.

1980

Gerbgrubn Neusiedl/See, AUT.

1979

KUZ Neufeld/L., AUT.

ABOUT

Katharina Tiwald, Juni 2017

Hätte diese Veranstaltung vor zwei-, dreitausend Jahren stattgefunden, hätte ich Ihnen meine Worte aus dem Gedächtnis vorge- wahrschein lich sungen (Gott sei Dank leben wir im Heute). Ich hätte Mnemotechniken gebraucht – Tricks, um das Gedächtnis zum stützen – und hätte mich dabei auf poetische Strukturen verlassen: auf Reim, Rhythmus, Satzmelodie, auf kleine Brüche im Muster, an die ich mich gerade der Brüche wegen erinnert hätte. Ich wäre vorgegangen wie Elke Mischling in ihren elfenbeinumrissenen Arbeiten: ich hätte für mich und in mir eine Ordnung geschaffen, um mich an das zu erinnern, was ich singen, was ich erzählen will. Wir Menschen sind eben Sprachtiere- und noch dazu sitzt unsere Sprache zuerst lautlich organisiert im Hirn; erst dann folgen, auf den Klang drauf, Schichten von Bedeutung und Konzepten. Unsere Wörter, unsere erstarrten Metaphern, unsere Hauptwortballungen geben uns den Takt vor: BITTERSÜß sagen wir, nicht etwa SÜßBITTER. Süß kommt am Schluss, so wollen wir, dass es endet, es, wir und das Wort; zumindest im Wunsch, ganz nach Udo Jürgens: dass der Herrgott den Weg in den Himmel ihr bahne...aber bitte mit- süß. Da wollten wir aber das Bittere im Gleichsagen erledigt haben; aber lang ist das Wort, ruht sich aus auf dem satten Doppel-T und füllt seine Masse hin, wo es kann, es rollt Gold von der Frau, die kopfüber auf ihrem surrealen hochgekehrten Fensterbrett sitzt, es füllt einen Raum, in dem der ausgewachsene Embryo einer Frau schwebt, und stockt. Und manchmal schwappt die Bitternis über – in Elfenbein. Sie greift um sich. Das Süße verhält sich wie Splitter, wie ein Nachwort, eine winzige Öffnung, ein Trotzdem: eine Erinnerung, wie der Span in der Fingerkuppe ans Holzmachen erinnert. Etwa wie in "Nummer !=!", im Frühlingssturmblut", deckendes Mattweiß: Bitterüberzug über einer Farblichkeit, die Splittern, in Erinnerungen, süß aus dem Leinwandwinter ragen: da geht's um Urgewalten.Ebbe und Flut und die Frage, ob der Stein noch aus dem Wasser ragen wird, wenn es steigt, die Frage, ob der Sturm kommen, das Eis irgendwann knacken wird und wir atmen werden. Elke Mischling hat konsequent gearbeitet: da wird nichts knacken, der Moment ist tiefgefroren. Aber danken an diesen Moment, das dürfen wir. Schimmern, das darf der Moment. Aber unkenntlich gemacht ist das Farbmotiv dort, wo der Kitsch sein Medusenhaupt hebt aus dem Schlamm unserer innigsten Träume: schön verborgen hinter dem weißen Furor sind Frühling und Blumen. Trotzdem sieht mein inneres Kind und mein Auge, das ich fast 38 Jahre lang mit mir herumtrage und das ich ist, in mancher Elfenbein-Farbsplitter-Anordnung eine Schreibtisch von oben, ein locker gefülltes Bücherregal, eine Freude, das er schummelt sich mein daraufhin trainiertes, konnotiertes, assoziiertes Hirn: ja, mein Gott, Resignation steht da- aber auch Absolution und Revolution: Worte durch den Schleier. Anderes wirkt wie Augenschlitze, die Nummer 143: jeder Versuch, ein schmerzhaft-schönes Seeufer wie das Neusiedlerische auf einem Blick zu greifen, kann nur im Schrei der Vergeblichkeit enden, deswegen, gnädig, dürfen wir durch Elfenbeinschlitze, durch Schauscharten blickwerfen, ABER da drängt sich schon wieder von außen und rundherum etwas heran- das Große Weiß. Bei einem befreundeten russischen Künstler hab ich gelernt und sehen gelernt, dass Weiß den Tod meint (gut, hier ist das Weiß zumindest ein paar Schattierungen ins Leben hineingedunkelt)- dem Fischschwarm, das weiß ich, hat Elke nachgeholfen durch Augen, Form holen, Leben holen heraus aus diesem Schmelzweiß, dem Hitzeweiß, dem auffressenden Weiß, dem Schleier. Wie ist dann das Dunkle zu deuten? die Nachtblickbilder? Als Leben? Ein Gesicht, das in der Nichtfarbe Schwarz als Blau verborgen ist – ein Zwilling des Grabtuchs von Turin, das Schweißtuchs von Veronika, ein Schweben zwischen da und dort, hineingehängt zwischen oben und unten, zwischen die Wände eines Budapester Innenhofs, bänderumweht, gespannt in einem Rahmen, aus dem eine beutelnde, kitzelnde, haltende Hand wächst; windiges Pfeifen, klatschendes Flattern, abwartende Stille. Ruhe vor dem Sturm im Überwintern. Und wenn sie kein geübter Kunstanschauer sind und sich fragen, wie Sie schauen sollen, damit Ihnen die Bilder etwas erzählen, dann kommt hier ein Vorschlag: borgen Sie sich ein Auge aus in Nr. 102 und singen Sie durch seine Lider.

Sabine Kritsch-Schmall, Juli 2016

Es war einmal ein Bild. Ein im besten Sinn des Wortes "schönes" Bild. Ein Menschenbild, ein Blumenbild, ein Tierbild, eine Darstellung einer Landschaft oder manchmal auch eine Komposition aus Formen und Farben. Die figurativen oder auch abstrakten Bilder, die Elke Mischling seit 2015 malt, aber bleiben nicht immer das, was sie waren. Ihre endgültige Ausformung und ihr Erscheinungsbild gewinnen die Werke aus der Reihe "Direction two" erst, indem die Künstlerin die ursprünglichen Bilder übermalt. Übermalungen sind in der bildenden Kunst nichts Außergewöhnliches. Da gab und gibt es den Vorgang des "Pentimento", zu Deutsch "Reue(strich)", den alte Meister vornahmen, um nachträglich Korrekturen anzubringen. In der zeitgenössischen Kunst werden Übermalungen meist großflächig als radikales und negierendes Stilmittel eingesetzt. So interpretieren Kunsthistoriker die düsteren Übermalungen des Arnulf Rainer als "Kampf gegen das akademische Dogma der gegenstandslosen Kunst in den 1960er Jahren" oder auch als "völligen Neubeginn durch Auslöschung des Bildes." Malerei selbstquälerisch zerstören zu wollen, ist nicht Triebfeder für Elke Mischlings "Übermalungen". Anliegen der Künstlerin ist vielmehr, ihren "schönen" Bildern durch Übermalen eine neue Qualität zu geben, ohne die ursprüngliche zu verleugnen. Dies geschieht in einem eher lust-, denn qualvollen Malprozess und nicht mit finsterem Schwarz wie bei Arnulf Rainer, sondern mit einem freundlichen Farbton, den auch Bräute schätzen, die weder in einem strahlendweißen noch in einem cremefarbigen Kleid heiraten wollen und daher zu Elfenbein greifen. Wenn Elfenbein und das ursprüngliche Bild in Elke Mischlings Malerei eine (nicht mehr auflösbare) Ehe eingehen, dann beruht diese Verbindung auf einem Vorgang, den jeder Fotograf/jede Fotografin kennt: auf einem Scharfstellen, einem Fokussieren. Der Bildhintergrund wird unscharf, was im Fokus steht, tritt vorher. Das Objektiv, bzw. die Linse, die die Künstlerin für ihre malerischen Fokussierungen verwendet, aber ist kein technisches Gerät. Es sind vielmehr vom ursprünglichen Bild ausgehende Sinneseindrücke, die über ihre Augen in ihren Kopf und ihre Seele wandern. Vielleicht mit ein Grund, weshalb die Künstlerin immer wieder auf Augen fokussiert. In Elke Mischlings Bilderehen geht es meist nicht auf gleicher Augenhöhe zu. In vielen Fällen übernimmt Elfenbein die Oberhand und lässt das anfängliche Motiv nur mehr erahnen. Außenstehenden BetrachterInnen gibt das wiederum reizvolle Rätsel auf: Es soll und darf darüber spekuliert werden, wie das ursprüngliche Bild ausgesehen hat. In jedem Fall entsteht durch die Übermalung ein drittes, eigenständiges Werk mit einer eigenen Ästhetik und einem neuen Kontext. Siehe zum Beispiel das Bild "DNA" aus 2015. Die Fokussierung ergab ein Muster, das die Künstlerin mit der Struktur der Desoxyribonukleinsäure assoziierte und zum Bildtitel "DNA" führte. Was allen Bildern der Serie "Direction two", aber auch allen weiteren Werken Elke Mischlings zu eigen ist: Kunst kommt hier nicht nur von "Können", sondern auch von "Müssen". Mischling gibt sich mit "schönen" Bildern nicht zufrieden, sondern muss ihre ursprüngliche Malerei, gleich nachdem sie fertig ist, zu einem Neuen weiterführen. Und es ist dieser Impetus, weshalb Elke Mischlings bildnerisches Schaffen das Prädikat "Kunst" verdient. Übrigens: "Pentimento" kommt manchmal auch in ihren "Übermalungen" vor. Dann allerdings nicht um Fehlerhaftes zu kaschieren und zu korrigieren, also aus Reue, sondern ausschließlich um die Details, die im Fokus stehen, noch schärfer zu akzentuieren.

REVIEW

eu-art-network 2021

ORF Bericht über das Symposium 2021.

Website eu-art-network Website ORF Burgenland

"ANDERLEI"

Austellung 2021 im Hospitium

Website "Hospitium"

"Auktion gegen Armut"

Kunstauktion 2020 der Volkshilfe

Website "Charity-Kunstauktionen"

eu-art-network 2020

Alle Jahre zur Sommerzeit treffen sich Künstler aus alles Welt in der Cselley Mühle.

Website eu-art-network

Ausstellung in der Galerie Trudica

Die Werke der KG TALSTATION können sie bis Ende September in Großwarasdorf sehen.

Website Galerie Trudica Domnanovich

Website KG TALSTATION

Ausstellung im OHO Oberwart

"SHUTDOWN? – MIT KUNST AUS DER ISOLATION" Das OHO als temporäres Museum. Foto Copyright © by CHRISTIAN RINGBAUER.

Website OHO Oberwart

eu-art-network 2019

ORF Bericht über das Symposium 2019.

Website eu-art-network Website ORF Burgenland

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